Nachgedacht

Markertraining-Blogparade

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Seit ein paar Wochen gibt es eine tolle neue Seite im Netz: Markertraining.de. Dort wimmelt es nur so von guten Tipps, Tricks und Anleitungen. Nun haben die Macherinnen sich wieder etwas einfallen lassen. Zu unterschiedlichen Themen rund ums Training soll regelmäßig nach der Meinung der geneigten LeserInnen gefragt werden.

Das könnten übrigens auch SIE sein. Ja, SIE da!

Eine schöne Idee, die Gedanken mal rotieren zu lassen. Das eigene Training zu analysieren kann ohnehin nie schaden. Hier also meine spontanen Gedanken zur Frage ‘Target locken, shapen, oder wie oder was? ‘.



Der ängstliche Hund

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wird in der Öffentlichkeit leider oft nicht ernst genommen. Das kann auf Dauer zu wirklich unangenehmen Nebenwirkungen führen, bis hin zu aggressivem Verhalten. Speziell dann, wenn Menschen in bester Absicht und ungeachtet aller unmissverständlicher Körpersprache dem Hund ungefragt zu nahe kommen. Häufig sieht das dann so aus, wie hier von ‘Sukiko Harakiri’ skizziert, die ihr Leben mit einem ängstlichen Hund teilt:

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Können Sie sich noch an Ihre Kindheitstage erinnern? Fühlen Sie auch noch die vielen gut gemeinten Handtätscheleien auf Ihrem Kopf, das ungefragte ‘in den Arm nehmen’ und ‘Lass’ dich mal drücken!’. Recht zweifelhafte Erinnerungen sind das, oder? Wir Menschen lernen dabei schon als Kleinkinder



Wie ich arbeite

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… und warum nicht anders!



Hundename(n)

FIIEEEDOH!!!! poltert es entnervt aus dem Garten, während Fido sich am Zaun in Rage kläfft, weil draußen jemand vorbeigeht. FIEDOOH, kommst Du jetzt!?!?!? ruft Herrchen und versucht derweil seines Hundes habhaft zu werden, der munter um ihn herum springt und nicht daran denkt, auch nur 1 cm näher zu kommen.

Zwei Szenen, die ein weit verbreitetes Problem widerspiegeln: Der Hund ‘hört’ nicht! Dafür kann es unterschiedlichste Gründe geben … natürlich auch medizinische. ;-) Sind letztere auszuschließen, landet man bei zwei Fragen:

  1. Was will der Mensch seinem Hund vermitteln?
    und noch viel wichtiger:
  2. Was kommt beim Hund an?


So ein frecher Hund!

… meinte meine Kundin, als ihr Rüde sich mal wieder nicht so verhielt, wie sie es sich gewünscht hätte.

Frech?

Wir sind schnell dabei, Tieren menschliche Eigenschaften oder Charakterzüge zu unterstellen. Trainer versichern oft und gerne, dass ein Hund sich in dieser oder jener Situation oder gar grundsätzlich unverschämt, stur oder wie auch immer verhält.

Diese Neigung entspricht unserem menschlichen Bedürfnis, Verhaltensweisen anderer Tiere verständlich zu machen, sie in Schubladen zu stecken. Sie wird aber dem Tier – hier den Hunden – eher selten gerecht. :-?

Was bringt uns das?



When I’m 64 …

In ihrem alten Hit fragen die Beatles: Wirst Du mich noch brauchen …, wirst Du mich auch ernähren, wenn ich einmal 64 bin?

Was für eine dumme Frage. Natürlich werden wir uns auch um unsere hündischen Familienmitglieder kümmern, wenn sie einmal alt sind!

Oder?

Die meisten Hunde wechseln wohl als ‘Babies’ mit 8 – 12 Wochen in ihre neue Familie. Säugetierbabies sind niedlich.

Wer würde angesichts solcher Niedlichkeit sagen: Nö, wenn Du irgendwann alt und gebrechlich bist, werde ich keine Lust mehr auf Dich haben!



Dominanz – Alpha

Seit Jahrzehnten wabert das Schreckgespenst der ‘Dominanz’ durch die Köpfe der Hundehalter. Es hält sich hartnäckig und zäh … leider.

Sinnigerweise wurden die betreffenden ‘Alpha’-Thesen aus Studien an in Gefangenschaft lebenden Wölfen abgeleitet.

Hunde sind aber Hunde … nicht Wölfe!

Zudem ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass die Hunde nicht einfach vom Wolf abstammen!
Die heutigen Wölfe wie auch unsere Haushunde stammen von einem gemeinsamen Urwolf ab. Sie haben sich evolutionsgeschichtlich getrennt voneinander entwickelt.

Sicher käme niemand auf die Idee, Trainingsanweisungen für z.B. Menschenaffen auf den Unterricht oder die Erziehung von Menschen anzuwenden. Dabei sind sie vom Genom her ähnlich eng verwandt mit uns wie die Wölfe mit unseren Hunden. ;-)



Im Dunkeln

… sind bekanntlich alle Katzen grau – und nicht nur die! Seit Jahr und Tag ärgere ich mich über Radfahrer und sonstige Genossen, die in der Dämmerung oder gar in völliger Dunkelheit in ebensolcher Kleidung und unbeleuchtet unterwegs sind.

Ein Schlüsselerlebnis hatte ich vor einigen Jahren.

Ich war im Winter gegen 07.00 Uhr mit meinen drei Hunden auf einem kombinierten Rad-/Fußweg unterwegs. Es war  stockfinster. Zwar trugen die Hunde Reflektorhalsbänder und ich auch eine recht helle Jacke, aber das nützte uns nichts.

Der Radfahrer hinter uns war ohne Licht unterwegs.



Begegnungen mit Hundegruppen

Haben Sie eine Ahnung, was bei mir als Führerin einer in sich geschlossenen und gemischtgeschlechtlichen Hundegruppe am meisten Bauchgrummeln auslöst? Andere Hunde! Und zwar ganz speziell die Gattung ‘Freilaufus Unkontrolliensis’.

Vielen Leuten scheint überhaupt nicht klar zu sein, was für eine Kettenreaktion sie da auslösen (können).

 

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Vielleicht meinen sie: ‘Ach, die Hunde da kommen miteinander aus, also gibt’s auch mit meinem Hund kein Problem’. Vielleicht denken sie auch gar nichts. Tatsache ist, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin.



Sch … ade aber auch!

Treten Sie gerne in die Hinterlassenschaften anderer Lebewesen? Also ich kann mir Schöneres vorstellen!

Frei nach dem Motto ‘Tu keinem an, was Du nicht möchtest, dass man es Dir antut’ räume ich grundsätzlich die Hinterlassenschaften meiner Fellmonster sofort weg.

Ich verlasse das Haus praktisch nie ohne irgendwelche Beutel oder Papier-/Haushaltstücher in den Taschen. Damit kann ich diese Granaten problemlos aufnehmen. Ebenso leicht kann ich sie im nächsten Gulli, Graben oder in der Mülltonne zuhause entsorgen.



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