Artikel mit dem Schlagwort ‘ Frustrationstoleranz ’

Training mit impulsiven Hunden

Selbstkontrolle will gelernt sein!

 

Reagieren unsere Hunde impulsiv, so versteht man darunter eine fehlende Verhaltenshemmung oder Selbstkontrolle.

Mangelnde Selbstkontrolle geht einher mit einer niedrigen Frustrationstoleranz, und diese wiederum hängt eng zusammen mit Aggressionsverhalten.

Frustration entsteht, wenn Verhalten von außen gehemmt wird, es also (noch) nicht oder auf Umwegen ans Ziel führt. Unsere Hunde können lernen, Frustration besser zu ertragen und Selbstkontrolle zu entwickeln bzw. eine Eigenhemmung von Verhalten auszubilden.

In allgemeinen Definitionen von Impulsivität lesen wir unter anderem ‘Handeln, ohne an die Konsequenzen zu denken, Gefahren riskieren, nicht planen & Lebendigkeit’.



Impulsive Kiste

Eine der wichtigsten Lektionen im Leben ist die Sache mit der Impulskontrolle. Seinen spontanen Bedürfnissen nicht einfach nachzugeben, erfordert ein entsprechendes Maß an Frustrationstoleranz. Die will gelernt und geübt sein.

Jimmy hat in seiner Jugend einerseits seine Umwelt nicht genügend kennenlernen dürfen. Neue Umgebungen und die auf ihn einströmenden Eindrücke versetzen ihn daher leicht in Aufregung. Er rennt dann wild hin und her, brettert in die Leine und tut seine Aufregung lauthals kund.

Andererseits wurden ihm z.B. in Bezug auf die Kontaktaufnahme mit Artgenossen keine vernünftigen Grenzen gesetzt. Er wurde ggf. einfach in die Hundegruppe geschickt und laufen gelassen. So ist er zwar erfreulicherweise gut verträglich mit Artgenossen, konnte aber nicht lernen, dass er sich nicht immer jedem fremden Hunden unkontrolliert nähern kann.